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Okt 25, 2019
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Nur einer konnte überzeugen

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Stiftung Warentest nahm 13 Kindermusikspieler unter die Lupe

Kinder lieben Musik und Hörspiele. Die Player, die sie dafür nutzen, sind allerdings oftmals alles andere als kindgerecht. Das ergab eine aktuelle Prüfung von 13 Kindermusikspielern durch die Verbraucherschützer der Stiftung Warentest („test“ – Heft 11/2019). Bei elf der 13 getesteten Abspielgeräte war die Lautstärke nicht kindgerecht, bei einem Player wurden zudem kritische Mengen eines Schadstoffs gefunden. Ein einziger Musikplayer konnte überzeugen, er erhielt von den Testern die Gesamtnote 1,8.

Testsieger: Prüfer loben Lautstärke, Handhabung, Verarbeitung und Batterielaufzeit
Der Testsieger trägt den lustigen Namen „Hörbert“ und spielt Musik von einer handelsüblichen Speicherkarte. Der Player aus Holz wird vom baden-württembergischen Familienbetrieb Winzki hergestellt. Bereits ab etwa zwei Jahren können Kinder den Player mühelos bedienen, über neun farbige Tasten aus recycelbarem Kunststoff finden sie intuitiv ihre Lieblingsplaylist. Entwickelt wurde das Gerät von Rainer Brang, Gründer und Geschäftsführer von Winzki. „Hörbert“ überzeugte die Tester bei Lautstärke, Handhabung, Verarbeitung und Batterielaufzeit. Selbst auf dem Maximum sei die Lautstärke noch im grünen Bereich, so die Experten. Zudem könne sie über einen zweiten Regler im Inneren des Gerätes von den Eltern zusätzlich begrenzt werden. Der Player, so die Prüfer, lasse sich leicht bedienen, klinge befriedigend und sei tadellos verarbeitet. Mit einem Satz Batterien spielt „Hörbert“ von allen untersuchten Geräten am längsten: 57 Stunden. Hervorgehoben wurde zudem, dass das Gerät von handwerklich Begabten repariert werden kann und dass auch der Hersteller einen Reparaturservice anbietet. Das Holz für den Player stammt im Übrigen aus nachhaltiger einheimischer Forstwirtschaft.

Hersteller setzt Zeichen gegen Billigware
Kompromisse in Sachen Qualität und Nachhaltigkeit will Rainer Brang auch künftig nicht machen. „Der Testsieg gibt unserer Philosophie recht“, betont der Firmengründer. Alle Zulieferer kämen fast ausnahmslos aus Deutschland, wo die Geräte in Handarbeit gefertigt werden: „Wir wollen ein Zeichen setzen gegen Billigware, die unter fragwürdigen Bedingungen entsteht und nach kürzester Zeit ihren Geist aufgibt.“. Erhältlich ist der robuste MP3-Player ab 239 Euro direkt über den Shop auf der Website www.hoerbert.com oder bei ausgewählten Fachhändlern.

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